Topic outline

  • Wetter. Mehr

    Der zweite Teil des Themas Wetter widmet sich zunächst dem Wasser, das uns bisweilen in großen Massen überrascht und erheblichen Schaden anrichtet. Sturzfluten, Sturmfluten und Überschwemmungen durch Flüsse sind ebenso Gegenstand der ersten Einheit wie Gewitter.

    Danach ein Schwenk von den lokalen Auswirkungen zu den überregionalen Antrieben des Wettergeschehens. Die großen Windsysteme wie Passatwinde und Monsune werden ebenso besprochen, wie vertiefend zu El Niño (siehe auch Basis) die Südliche Oszillation. Ein letzter Text widmet sich der Nordatlantischen Oszillation, die großen Einfluss auf das Wetter in Europa hat.
    In der letzten Einheit erklären wir Zusammenhänge zwischen Wetterveränderungen und unserem Wohlbefinden sowie der Gesundheit.

    • Fluten und Gewitter

      Besonders unangenehm macht sich das Wetter bemerkbar, wenn es wie aus Kübeln vom Himmel gießt oder schwere Stürme über das Land fegen, mitunter gar beides gleichzeitig.

      Überschwemmungen und Fluten richten weltweit riesige Schäden an und kosten mehr Menschenleben, als man glauben möchte. Plötzlich auftretender Regen, der Bäche zu reißenden Strömen werden ließ und Elbe und Moldau zu Seen machte, konnte im Sommer 2002 noch weite Gebiete in Ostdeutschland, der Tschechischen Republik und Polen überspülen und Menschen in Gefahr bringen, ohne dass sie rechtzeitig gewarnt wurden. Sturmfluten bedrohen die Küsten, Unterspülungen erzeugen Erdrutsche. In dieser Einheit befassen wir uns mit verschiedenen Arten von Überschwemmungen und den Schäden, die durch sie entstehen. Wir schauen uns auch genauer an, wie ein Gewitter eigentlich zu Stande kommt.

      Gewitterregen

      1. Bei Gewitter und Platzregen flüchten wir uns lieber in geschlossene Räume oder das Auto. Sie bieten nicht nur trockenen Unterschlupf, sondern auch Schutz vor Blitzen. Bei Überschwemmungen hilft aber auch solcher Schutz oft nicht mehr.

    • Große Windsysteme, ENSO und NAO

      Die unterschiedlich starke Erwärmung der Erde je nach geographischer Breite und Erdoberfläche (Ozean oder Festland) ist Motor der großen Windsysteme unserer Erde. Zu ihnen gehören Monsune und Passatwinde.

      Viele der traditionellen Bezeichnungen der Windzonen gehen noch auf die Segelschifffahrt zurück, zu deren Zeiten Windstille oder Stürme oft über Leben und Tod entschieden. Auf Druckschwankungen - in diesem Fall über dem äquatorialen Pazifik - basiert auch das El Niño Phänomen, welches in mehreren Erdteilen einen starken Einfluss auf Temperatur und Niederschlag in der jeweiligen Periode hat. Das Wetter in Europa und im Mittelmeerraum hingegen wird eher durch die Nordatlantische Oszillation gesprägt. Mehr über diese Systeme erfahren wir in den Texten dieser Einheit.

      Segelschiff

      1. Segelschiff: The Grand Turk
      © Freefoto.com

    • Biometeorologie

      Viele Menschen klagen bei gewissen Wetterlagen über gesundheitliche Probleme oder eingeschränktes Wohlbefinden. Wir sprechen z.B. von drückender Schwüle. Diese Tendenz nimmt mit zunehmendem Alter zu. Hierbei handelt es sich keineswegs nur um die Suche nach einer Ursache für körperliche Probleme oder generelles Unwohlfühlen.

      Wetterereignisse können statistisch nachweisbar ganz erheblichen Einfluss auf das Leben der Menschen und Tiere haben. So war während der Hitzewelle im Sommer 2003 eine Sterblichkeitsrate zu verzeichnen, die in manchen Ländern um ein Mehrfaches über dem Normalwert lag.

      Die Biometeorologie ist eine Wissenschaft, die zwischen Wetterkunde, Biologie und Medizin angesiedelt ist und sich mit den direkten und indirekten Einflüssen der Atmosphäre auf den Menschen und andere Lebewesen befasst. In dieser Einheit betrachten wir, welches solche Einflüsse sind.

      Gesundheitseinfluss

      1. Wetter lässt uns frösteln, schwitzen oder belastet das Herz.